100 ÷ Anbieterquote
Zeigt, welche Eintrittswahrscheinlichkeit eine Dezimalquote rechnerisch mindestens braucht.
Beispiel: 100 ÷ 2,10 = 47,62 %
Prüfe, ab welcher Wahrscheinlichkeit eine Dezimalquote rechnerisch neutral wird. Der Rechner zeigt Mindestwahrscheinlichkeit, faire Quote, Puffer und Erwartungswert je 100 Euro ohne Wettempfehlung.
Zeigt, welche Eintrittswahrscheinlichkeit eine Dezimalquote rechnerisch mindestens braucht.
Beispiel: 100 ÷ 2,10 = 47,62 %
Leitet aus deiner begründeten Wahrscheinlichkeitsschätzung die neutrale Dezimalquote ab.
Beispiel: 100 ÷ 52 % = 1,92
Vergleicht eigene Schätzung und Quoten-Schwelle auf Prozentpunktbasis.
Beispiel: 52,00 % - 47,62 % = 4,38 Prozentpunkte
Zeigt, ob die angebotene Quote über oder unter der rechnerisch fairen Quote liegt.
Beispiel: 2,10 - 1,92 = 0,18
Macht den Rechenwert vergleichbar, ohne daraus eine Einsatzhöhe abzuleiten.
Beispiel: 100 × ((2,10 × 0,52) - 1) = 9,20 EUR
Trennt den möglichen Nettogewinn vom Erwartungswert und von der Trefferwahrscheinlichkeit.
Beispiel: 100 × (2,10 - 1) = 110,00 EUR
Die Tabelle zeigt, welche Mindestwahrscheinlichkeit eine Quote braucht und wie weit eine eigene Schätzung darüber oder darunter liegt.
| Szenario | Quote | Mindestwahrscheinlichkeit | Eigene Wahrscheinlichkeit | Faire Quote | Puffer | Erwartungswert je 100 EUR |
|---|---|---|---|---|---|---|
| Favorit 1,50 Favoritenquote · eigene Schätzung liegt klar über der Schwelle | 1,50 | 66,67 % | 70,00 % | 1,43 | 3,33 Prozentpunkte über-break-even | 5,00 EUR 50,00 EUR netto bei Treffer |
| Quote 1,80 Zweiweg-Markt · knapp unter der rechnerischen Mindestwahrscheinlichkeit | 1,80 | 55,56 % | 55,00 % | 1,82 | -0,56 Prozentpunkte unter-break-even | -1,00 EUR 80,00 EUR netto bei Treffer |
| Quote 2,00 Even-Money-Beispiel · genau am rechnerischen Break-even | 2,00 | 50,00 % | 50,00 % | 2,00 | 0,00 Prozentpunkte break-even | 0,00 EUR 100,00 EUR netto bei Treffer |
| Quote 2,10 Fußball 1X2 · sichtbarer Puffer über der Schwelle | 2,10 | 47,62 % | 52,00 % | 1,92 | 4,38 Prozentpunkte über-break-even | 9,20 EUR 110,00 EUR netto bei Treffer |
| Quote 2,40 Tormarkt · eigene Schätzung reicht rechnerisch nicht | 2,40 | 41,67 % | 40,00 % | 2,50 | -1,67 Prozentpunkte unter-break-even | -4,00 EUR 140,00 EUR netto bei Treffer |
| Quote 2,75 Tennis-Außenseiter · kleiner positiver Puffer, aber weiter nur Rechenmodell | 2,75 | 36,36 % | 39,00 % | 2,56 | 2,64 Prozentpunkte über-break-even | 7,25 EUR 175,00 EUR netto bei Treffer |
| Quote 3,40 Außenseiterquote · positive Lücke bei höherem Quotenformat | 3,40 | 29,41 % | 31,00 % | 3,23 | 1,59 Prozentpunkte über-break-even | 5,40 EUR 240,00 EUR netto bei Treffer |
| Quote 5,00 Spezialmarkt · unter der nötigen Schwelle trotz hoher Auszahlung | 5,00 | 20,00 % | 18,00 % | 5,56 | -2,00 Prozentpunkte unter-break-even | -10,00 EUR 400,00 EUR netto bei Treffer |
Die Mindestwahrscheinlichkeit ist ein Schwellenwert. Belastbar wird sie erst mit sauberer Schätzung, Marktvergleich und klarer Abgrenzung.
Lege fest, aus welchen Daten, Marktbeobachtungen oder Annahmen die eigene Prozentzahl entsteht.
Achtung: Ohne nachvollziehbare Schätzung ist der Break-even-Vergleich nur eine Scheingenauigkeit.
Prüfe, ob die Quote in einem vollständigen Markt steht und wie hoch der Overround ausfällt.
Achtung: Eine einzelne Quote kann attraktiv wirken, obwohl der Gesamtmarkt teuer ist.
Vergleiche nur gleiche Markttypen, Zeitpunkte und Sportarten miteinander.
Achtung: 1X2, Handicap, Totals und Spezialmärkte haben unterschiedliche Risikoprofile.
Notiere Quote und Wahrscheinlichkeit mit derselben Rundungslogik.
Achtung: Bei knappen Pufferwerten kann eine Rundung den Status drehen.
Nutze den Rechner zur Schwellenprüfung, nicht als Einsatz- oder Wettempfehlung.
Achtung: Ein positiver Rechenwert garantiert kein Ergebnis und ersetzt kein Risikomanagement.
Eine Dezimalquote wird greifbarer, wenn du sie zuerst in die nötige Mindestwahrscheinlichkeit umrechnest.
Der Rechner bewertet nicht die Qualität deiner Annahme. Diese muss außerhalb der Formel nachvollziehbar begründet werden.
Ein positiver Puffer ist nur ein Rechensignal. Marktbreite, Overround und Aktualität bleiben eigene Prüfschritte.
Der Datensatz enthält Formeln, Schwellenbeispiele, Statuswerte, Prüfpunkte und Sicherheitsflags für die redaktionelle Prüfung.
Der Rechner zeigt, welche Mindestwahrscheinlichkeit eine Dezimalquote braucht und vergleicht sie mit einer eigenen Wahrscheinlichkeitsschätzung.
Die faire Quote entsteht aus 100 geteilt durch die eigene Wahrscheinlichkeit. Sie ist eine Rechengröße, keine Wettempfehlung.
Nein. Ein positiver Puffer ist nur ein Rechensignal aus Quote und Schätzung. Ergebnis, Einsatzhöhe und Anbieterentscheidung bleiben davon getrennt.